Curcuma – Kraft aus der asiatischen Superknolle

Curcuma – Kraft aus der asiatischen Superknolle

4. Februar 2021 | CURCUMA

Curcuma ist Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten. Seit Jahren wird diese Superknolle auch bei uns in der Alternativmedizin gegen zahlreiche Krankheiten eingesetzt. Wie können wir Curcuma, Curcumin bzw. Curcuminoide auch in unseren Alltag bringen?

Wussten Sie, dass Curcuma in der orientalischen Medizin bereits seit mehreren tausend Jahren als Heilmittel eingesetzt wird? Curcuma (botanischer Name: Curcuma longa) gehört zu den Ingwergewächsen und gilt nicht nur in der Küche als Königspflanze, sondern vor allem auch in der ayurvedischen Medizin. Die gold-gelbe Knolle aus Südostasien, welche auch als (indischer) Gelbwurz, Gilbwurz, Gelber Ingwer sowie als indischer Safran bezeichnet wird, überzeugt mit ihren vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften. So werden ihr unter anderem antiseptische, entzündungshemmende, oder auch verdauungsfördernde Eigenschaften nachgesagt.

Curcuma, Curcumin, Curcuminoide?

Bei den vielen verschiedenen Begrifflichkeiten kann man leicht den Überblick verlieren.

Während mit Curcuma der Name der kompletten Pflanze bezeichnet wird, ist das Curcumin der für die Gesundheit förderliche Hauptinhaltsstoff der Pflanze. Es gehört zu den fettlöslichen sekundären Pflanzenstoffen (Curcuminoide), die direkt aus der Wurzel der Pflanze Curcuma longa gewonnen werden.

Am ehesten kennt man die Verfügbarkeit von Curcuma als Bestandteil von Curry-Gewürzmischungen, welche besonders in der indischen Küche verbreitet sind. Um die volle gesundheitliche Wirkung zu erfahren, reicht es jedoch nicht aus, sich rein nur vom Gewürzpulver zu ernähren. Um einen Effekt zu erzielen, müsste man täglich mehrere Gramm reine Curcuma zu sich nehmen. Da dies oft schwierig ist, nehmen viele Menschen unterstützend Curcuma-Pulver in Form von Kapseln zu sich. Dabei ist zu beachten, dass sich ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel vor allem durch einen hohen Gehalt an reinem Curcumin auszeichnet, da genau dieser Inhaltsstoff für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich ist.[1]

Forschung und nachgesagte Wirkung

Die Pflanze Curcuma, beziehungsweise im speziellen sein wertvoller Inhaltsstoff Curcumin, steht unter großem Forschungsinteresse. Etliche Studien wurden bisher durchgeführt, die sich mit der gesundheitlichen Wirkung der Heilpflanze beschäftigen[2]:

  • Tumorerkrankungen
  • Entzündliche Prozesse (Dermatitis, Darmerkrankungen)
  • Neurologische Erkrankungen (inkl. Alzheimer)
  • Muskulo-skeletale Schmerzen (Arthrose, rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie)
  • Diabetes und metabolisches Syndrom

Dem in der Knolle enthaltenen Inhaltsstoff Curcumin wird nachgesagt, dass es das Immunsystem zu stimulieren hilft, den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen kann und auch Abhilfe bei Entzündungen schafft.

Jedoch sind auch weitere wertvolle Inhaltsstoffe in der Pflanze nicht außer Acht zu lassen: so kann das Spurenelement Kalium dafür sorgen, den Stoffwechsel anzukurbeln oder die in der Wurzel zusätzlich befindlichen ätherischen Öle eine beruhigende und krampflösende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt haben. Also eine Pflanze, die der Bezeichnung Superknolle durchaus gerecht wird.

Optimale Aufnahme – was gilt es zu beachten?

Da der Pflanzenstoff Curcumin rein fettlöslich ist, kann er im Darm schwer aufgenommen werden. Die schlechte Bioverfügbarkeit sorgt dafür, dass Curcumin schnell verstoffwechselt und wieder ausgeschieden wird. Diesem Effekt kann man jedoch entgegenwirken, indem man zusätzlich Piperin (schwarzen Pfeffer) hinzufügt. Schon die Zugabe von 20 mg Piperin zu 2 g Curcumin erhöht dessen Bioverfügbarkeit um den Faktor 2.000.

Curcumin – der Allrounder für das tägliche Wohlbefinden

Viele Menschen sind bereits überzeugt von Curcuma als Heilpflanze und lieben die umfangreiche Wirkweise der Wunderknolle. Mit ihrer jahrtausendalten Geschichte hat diese Pflanze ihre Daseinsberechtigung in der Alternativmedizin gefunden. Auch in der modernen Forschung steht dieses Naturprodukt im Fokus der Wissenschaft und hat längst Brücken vom Orient zum modernen Westen geschlagen und trägt unbestritten zum Wohlbefinden der Menschheit bei.

 

[1] cf. Welches Curcuma und Curcumin ist das beste? Kapseln oder Pulver? (kurkuma-superfood.info)

[2] cf. Nieber (2017), pp. 65-66.

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